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Der "junge" Jazz
-eine amerikanische Erfindung

 

Wer kennt das nicht, diese rhythmische Trompeten, Saxophone und sanfte Stimmen? Jazz, Musik die seit vielen Jahrzehnten die Welt der Menschen verändert hat. Ob im Krieg oder wenn es um Rassentrennung ging. Jazz spielte in den 30´er Jahren eine große Rolle. Musiker wie Duke Ellington haben es geschafft diese Musik in die ganze Welt zu verbreiten und selbst die Rassentrennung in der Musik zu bekämpfen. Sie spielten auf, aus der heutigen Sicht gesehen "in den Baby-Schuhen steckenden Mitteln" und begeisterten trotzdem Millionen von Menschen. Das ist genau das was einen Jungen Mann sehr beeindruckt. Vincent W. ein 19 jähriger Azubi aus Gelsenkirchen beschäftigt sich seit längerer Zeit schon mit dieser Musik Richtung. In einem Gespräch sagte er:" ...meiner Meinung nach ist es keine Kunst wenn man seine Gitarre mit absolut neumodischen Techniken an einen Computer anschließt und daraus was Gutes versucht zu erreichen. Jazz entstand aus der Zeit, wo die Menschen in Amerika, vor allem die Schwarzen, in Armut lebten und nichts hatten außer ein Instrument und ihre Sorgen. In Jazz spricht man über das Leben, über das Leid, die Freude, über die Liebe oder über sich selbst. Das ist das wo raus heut zu Tage kommerzielle Sachen gemacht werden. Musiker denken, wenn sie einen Song über das Leid der dritten Welt schreiben, landen sie einen Hit und verdienen ihre Millionen. Die Leute damals beeindruckten die Menschen mit vielen kleinen Elementen und redeten über ihre Erfahrungen und nicht von kommerziellen Themen. Die Erfolge von den Musikern veränderten nicht die Einstellung zu ihrem Leben, da sie trotz überfüllten „Tanz – Bar´s“ wenig lohn bekamen.. Heut ist alles Computer beeinflusst und beinahe unecht. Und davon versuche ich weg zu kommen. Ich behaupte nicht, dass ich Jazz spielen kann, da dazu ne menge mehr gehört,  aber ich versuche mich in die Lage der Leute zu versetzten , die den Grundstein der modernen Musik erfunden haben. Ich besitze keine Marken Gitarren der großen Hersteller die mich tausende Euros kosten. Ich bin zufrieden mit dem was ich habe. Das waren die Menschen damals auch und haben es geschafft trotzdem glücklich zu werden. Das ist mein Ziel mit Jazz daran zu kommen, woran man heute kaum noch denkt. An das Glück überhaupt sagen zu dürfen: das was ich mache ist echt...." Vincent ist im 3 Lehrjahr seiner Ausbildung zum Koch und ist einer von wenigen Jugendlichen die überhaupt Jazz hören. Er gibt kein Geld für CDs aus. Er kauft Schallplatten, "...wenn man eine Schallplatte in der Hand hält merkt man die Arbeit und das Feingefühl dieser Vinyls. Dort ist jede einzelne Rille pure Musik. Es gibt kein größeres Kompliment für die Musik als eine Schallplatte mit einer Plattennadel, die einen Diamantenkopf hat, abzuspielen. Ich besitze auch CDs nur habe ich nicht den Respekt vor diesen kleinen Silberlingen, als vor einer schwarzen Schallplatte, die voller Leben steckt. In CDs steckt nur  Musik aus Mikro-Elementen, das ist unecht...“. Das ist eine Meinung die sich Vincent W. sehr stur beibehält. In ihm sieht man eine Art "jungem" Jazz oder eine amerikanische Erfindung. Er wird Ende dieses Jahres ein kleines Konzert geben, indem er all das Spiegelt was ihn prägt. Er wird versuchen Jazz wieder aufleben zu lassen und die Leute erneut zu begeistern und daran erinnern, was Jazz ist.



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